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Portrait of me

Grüezi, ich bin
Anina Achermann

London Matrix

London Matrixeine Kollektion nebensächlicher Geschichten in London

Octopizzo

Octopizzo eine visuelle Identität für den kenjanischen Rapper und Aktivisten

Zaubersee

Zauberseeein neues Erscheinungsbild für ein russisches Festival in Luzern

img3 Eric Gill

Weitere Projekte finden Sie hier

Über mich

Ich bin eine junge schweizer Grafikerin aus Luzern.
Meine Muttersprachen sind Deutsch und Schweizerdeutsch, ich bin mit Englisch aufgewachsen, habe grundlegende Kentnisse in Französisch und lerne zur Zeit Spanisch.

Im Juli 2015 habe ich die Fachklasse Grafik in Luzern abgeschlossen. Die Fachklasse Grafik ist eine vierjährige Ausbildung zur Grafikerin EFZ mit Berufsmatura. Während meiner Ausbildung war ich 2014 für 4 Monate in einem Praktikum bei State Gbr in Berlin.

Noch bis zum 10. August 2016 bin ich Grafik Praktikantin bei Nuevo Creative Office in Luzern.

Ich kann mit Adobe InDesign, Photoshop, Illustrator, Bridge and Muse arbeiten und weis mich etwas in Word, Excel, After Effects, Dreamweaver, Brackets, Typetool 3 und Glyphs zurecht.

Lernen ist meine Leidenschaft. Motion und Web Design, Sprachen, Poesie und Geschichten faszinieren mich. Mein Traum ist es, in Web Design zu arbeiten und eigene Websites und Apps zu entwickeln. Um dies zu verwirklichen lerne ich neben der Arbeit HTML 5, CSS und JS.

Ich halte meine Reise auf meinem Blog fest, teile kurze Zusammenfassungen der Artikel, die ich über Design gelesen/gehört/gesehen habe in der Sparte Design News …und ich poste alle gifs die ich toll finde, einfach so zum Spass.

Ich bin zur Zeit auf der Suche nach einer Festanstellung im Bereich Grafik/Design und bin auch an Freelance Aufträgen interessiert.

Wie kann ich Ihnen behilflich sein?

>Ich hätte gerne einen ausführlichen Lebenslauf von Ihnen.

>Ich möchte Sie einstellen.

>Ich würde gerne über ein Projekt sprechen.

>Ich möchte einfach nur quatschen.

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London Matrixeine Kollektion nebensächlicher Geschichten in London

London ist auch an Orten, die kein öffentliches Interesse erwecken. Für einmal sollten uns nicht die Highlights einer Stadt interessieren sondern das «Durchschnittliche». Jeder von uns hat an einem Ort das Interessante am Durchschnittlichen gesucht. Die Auswahl dieser Orte haben wir dem Strassenatlas «Big London A – Z», überlassen. Jeweils das mittlere Koordinatenfeld jeder Seite wurde als «Point of Interest» bestimmt. Anschliessend sind 21 Studenten in ihre «Areas» ausgeschwärmt, auf der Suche nach einer heissen Story.

All diese Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, wurden zurück in Luzern zusammengetragen und in ein Buch gepackt.

Ich wollte ein Lesevergnügen bereiten, das einem ermöglicht, London wieder zu ent- decken, Geschichten zu suchen, Verborgenes aufzudecken. Ein Produkt, das ein wenig mehr Zeit für sich beansprucht und so hoffentlich länger in den Gehirnwindungen des Lesers herumschwirrt. Ein Produkt, welches sich, wie die Stadt selbst, ständig verändert, immer in Bewegung bleibt und einen lockt, sich selbst auf eine Entdeckungsreise nach London aufzumachen.

Octopizzo eine visuelle Identität für den kenjanischen Rapper und Aktivisten

Visuelles Erscheinungsbild für den kenyanischen hip hop Künstler Octopizzo.
Wie bereits seinem Namen zu entnehmen ist, dreht sich bei Octopizzo alles um die Nummer 8. Der Bus von der Innenstadt ins Kibera Slum, wo er aufwuchs trägt die Nummer 8.

So schien es mir naheliegend eine Schrift zu entwickeln, die auf einem 8-Eck aufgebaut ist.

Das Schriftbild ist condensed und entspricht demnach auch passenderweise der Postur Octos – gross und schmal. Als simple Methode jedes Format dem Erscheinungsbild anzupassen, habe ich farbige Ecken festgelegt, die das Format zu einem 8-Eck verwandeln. So ist es möglich mit verschiedenen Künstlern und Grafikern zusammen zu arbeiten und trotzdem eine einheitliche Erscheinung zu erhalten. Die Schrift wird mit leuchtenden Farben kombiniert, die für Octos Kultur wie auch seine persönliche Vorliebe für schrille, leuchtende Farben stehen. Ich habe zudem verschiedene Logovarianten für unterschiedlichste Anwendungen entwickelt.

Zauberseeein neues Erscheinungsbild für ein russisches Festival in Luzern

Anlässlich unserer Abschlussprüfungen an der Fachklasse Grafik durften wir im Sommer 2015 aus einer Auswahl von 10 lokalen Festivals eines aussuchen, um anschliessend ein neues Erscheinungsbild zu gestalten. Ich wählte das Festival «Zaubersee», welches sich um klassische russische Musik drehte, jedoch auch neuzeitliche Stücke aufführte. Durch das Hinzuziehen des türkischen Breakdance Choreographen Yaman Okur, der schon mit Madonna und dem Cirque du Soleil zusammengearbeitet hat, möchte sich das Festival auch an ein etwas jüngeres Publikum richten und so sein Zielpublikum erweitern. Inhaltlich wie auch visuell spannt sich hier ein Bogen von der russischen Kultur in die Schweiz und vom imperialistischen Russland über die Avantgarde zur Neuzeit.

Diese Gegenüberstellungen zeigen ein visueller Vergleich zwischen der Gestaltung im imperialistischen Russland bis um 1900 und der russischen Avantgarde (ca. 1905 bis1934), die mit der Oktoberrevoloution 1917 völlig neue Wege ging.

Mein von Fernweh geplagte Vorstellungskraft produzierte beim Begriff «russische klassische Musik» sofort Bilder von Matrjoshkas und Fellmützen, von Balalaikas und der Rachmaninov Statue in Weggis, wo ich wohne. Ich hatte die Musik sofort im Hinterkopf während ich mir vorstellte, wie es wohl wäre über den Roten Platz in Moskau zu laufen, oder mir den Peterhof Palast in St. Petersburg anzusehen. Da ich mich gerne mit fremden Kulturen beschäftige, wie auch schon in meiner Projektarbeit, freute ich mich schon darauf in eine neue Welt einzutauchen und sie visuell mit der mir vertrauten von Luzern zu verbinden. Mit Tschaikovsky und Stravinsky im Ohr begab ich mich in die Bibliothek, wo ich mich sofort für die Ästhetik der Plakate zur Zeit der Russischen Avantgarde ca. 1905 bis 1934 begeistern konnte und in die Geschichte des imperialistischen Russlands mit seinen zahlreichen Zaren eintauchte. Dabei erinnerte ich mich auch an den Stapel von Märchenbüchern mit Geschichten aus aller Welt, den ich als Kind besass. Die Illustrationen von Juschkin, dem Uhrenmacher und von der Bauerstochter aus «Klüger als der Zar» tauchten vor meinem inneren Auge auf, als hätte ich die Geschichten erst gestern gelesen. Als ich diese Geschichten las war ich ich etwa sieben oder acht Jahre alt. Zu dieser Zeit begann ich auch mit Leidenschaft Geigenunterricht zu nehmen und spielte schliesslich mit etwa elf Jahren in einem Kinderorchester mit. Obwohl ich schliesslich mit dreizehn Jahren aus jugendlichem Leichtsinn und Faulheit mit dem Geigenspielen aufhörte – ich bereue es heute noch – so begleitet mich heute noch eine faszination für klassische Musik.

Nach einer ausführlichen Recherche und zahlreichen Experimenten, entschied ich mich für ein Konzept, bei welchem berühmte Plakate aus der russischen Avantgarde zitiert und visuell neu interpretiert werden. Die Plakate greifen Elemente aus allen untersuchten Zeitepochen, Kulturen, wie auch die Instrumente, Musiker und Komponisten auf. Auch schon in der russischen Präavantgarde war es durchaus üblich in der Bühnenkunst einen Kultur- und Epochenmix zu zeigen.

Ich habe mir hierbei ein System ausgedacht, bei welchem ich mit verschiedensten Materialien wie z.B. der Instrumente oder aus der Natur der Schweiz oder Russland und Bildern der Komponisten, Musiker, Tänzer und Choreografen diese Plakate nachstelle. Zusätzlich spiele ich mit Elementen, die jeweils aus der Zeit des Zarenreichs oder der Avantgarde stammen, z.B. Muster und Ornamente.

Die Typografie wird, sofern nicht auf der Vorlage vorhanden, dem Stil entsprechend selbst hinzugefügt. Mit diesem System wäre es auch möglich zukünftig Plakate zu gestalten, die eine einheitliche visuelle Sprache mit dem von mir gestalteten Plakat sprechen würden. Ausserdem wäre auch eine Serie möglich. Da die Plakate collagiert werden und somit aus Einzelteilen bestehen, können diese auch isoliert werden und andersweitig im Erscheinungsbild verwendet werden.

Durch das Zitieren wird ein Erkennungswert geschaffen, der bestenfalls kulturell gebildete Betrachter und/oder russische Besucher ansprechen. Wobei das Eine natürlich das Andere nicht ausschliesst. Auch wirken die gewählten Plakate keineswegs alt oder verstaubt und sprechen daher meiner Meinung nach auch jüngeres Publikum an. Somit kann das Zielpublikum des Festivals mit diesem System optimal angesprochen werden. Schlussendlich finde ich auch, dass der Stil zur Musik passt, die sehr unterschiedlich, jedoch meist dramatisch ist. Dies liegt jedoch im Auge des Betrachters.

Vorlage: Kasimir Malevich, Suprematismus Gelb und Schwarz, 1916.
Verwendung der Fotos von Maya Plisetskaya, Leonard Bernsein; Komponist, Mikhail Pletnev; Pianist, Edgar Moreau; Violoncellistund Alexander Scriabin; Komponist. Die Farbigkeit stammt von der Vorlage. Es sind eher zurückhaltendere Farben mit dem Gelb als leuchtender Kontrast.

Mögliche Anwendungen sind neben dem Plakat T-shirts, Tickets, Ansteckpins und natürlich eine Website.

Die Website ist hier aus zeitlichen Gründen nur kurz angedacht. Geplant wäre, dass sich das Plakat durch einen Parallax Effekt beim scrollen zusammensetzt, Bilder der Musiker werden beim hovern über die Namen besagter Musiker sichtbar.

Weitere Projekte

Diese Website wird laufend erweitert. In der Zwischenzeit finden Sie weitere Projekte auf meinem Behance Account:

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